Servus Pavel…. Am Samstag endet eine Ära im Rodinger Handball. Das Spiel gegen des TSV Haunstetten  wird das letzte für Pavel Svoboda im Dress der TB´ler sein. Nach neun Jahren verlässt der  sympathische Pilsener seine handballerische Heimat und beendet seine Karriere. Mit mehr  als 200 Pflichtspielen in Liga und Pokal und mehr als 600 Toren trug er maßgeblich dazu bei, dass die TB-Handballer von der Bezirksoberliga bis in die Bayernliga aufgestiegen sind und  dort jetzt mittlerweile die fünfte Saison spielen. Bei drei Aufstiegen war er dabei, legendär  dabei die Aufstiegsspiele 2007/08. Vier Spiele in 8 Tagen und nach Spiel drei in  Schwabmünchen ging eigentlich gar nichts mehr, „Knie kaputt“. Am nächsten Tag stand  Svobi aber natürlich wieder auf dem Feld und kämpfte 60 Minuten für den Sieg, der dann  auch den zweiten Bayernligaaufstieg einbrachte. Das Knie (oder beide?) war dann auch der Grund, dass Pavel wahrscheinlich der einzige  Bayernligaspieler ist, der mehr Spiele als Trainingseinheiten aufzuweisen hat. Nach dem  Spiel brauchte er meistens eine Woche, um wieder ordentlich gehen zu können, aber am  Wochenende war er wieder da, um als Kreisläufer, vor allem aber als Abwehrchef auf Tore-  und Punktejagd zu gehen. Niemals aufgeben, war eine Devise und so war er natürlich auch  an einem der größten Erfolge der letzten Jahre beteiligt, beim BHV-Pokalsieg im Mai 2010, als er mit 5 Toren mithalf, HaSpo  Bayreuth nach der zweiten Verlängerung mit 39:38 niederzuringen. Gegen des TSV Haunstetten macht er sein 19. Spiel in dieser Saison und er wird, wenn er am Platz steht alles für die Mannschaft  geben, so wie er es immer getan hat. Am Samstag ist es aber dann doch so weit, dass er mit 37 Jahren die Handballschuhe an  den Nagel hängt. Es ist schwierig zu glauben, dass die Fans das Trikot mit der Nummer 74 nicht mehr in Roding sehen werden. Wir alle wünschen Pavel viel Glück in der Zukunft und viel Erfolg bei allem was er mach!  Neben Pavel Svoboda verlässt auch Jeremias Geißler die TB´ler. Der 19jährige wird zurückkehren zu seinem Heimatverein ASV  Cham. Auch ihm wünschen die Rodinger Handballer alles Gute, viel Erfolg bei seinem Studium und natürlich auch viel Erfolg bei  seiner hoffentlich noch langen Handballkarriere.